Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/8/0/4/marmeladekisses.de/httpd.www/wp-content/plugins/seo-wordpress/seo-rewritetitle-class.php on line 17 Selfcare – Wie negative Glaubenssätze dich ausbremsen - Marmeladekisses | Marmeladekisses
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Selfcare – Wie negative Glaubenssätze dich ausbremsen

 

 

Du bist das Opfer der Regeln, nach denen du lebst.“ – Jenny Holzer

 

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind meist negative Sätze und Überzeugungen über uns oder über das Leben. Sie können noch aus der Kindheit stammen und du hast sie vielleicht von deinen Eltern gelernt. So was wie

„Geld verdirbt den Charakter“,

„Du musst einen ordentlichen Beruf lernen“,

„Ich muss schlank sein, um begehrenswert zu sein“,

„Ich darf nicht negativ auffallen“,

„Ich bin beziehungsunfähig“,

„Ich schaffe es eh nicht.“

„Warum sollte ausgerechnet ich das schaffen.“

usw.
Diese Glaubenssätze haben sich über die Jahre im Unterbewusstsein verankert, sind dort zu Wahrheiten geworden und beeinflussen heute dein Denken und Handeln. Sie hemmen oder lähmen dich, halten dich davon ab Neues zu wagen und bremsen dich aus. Die negativen Glaubenssätze sorgen also auch dafür, dass du deine Komfortzone nicht verlässt.

Sätze wie
„Ich kann nicht fotografieren.“,

„Ich bin einfach unsportlich.“,

Ich bin ein Tollpatsch.“ usw.
sind ebenfalls negative Glaubenssätze, die dich ausbremsen und vielleicht sogar eine willkommene Ausrede sein können.

Ich habe auch diverse solcher Glaubenssätze. Diese zu erkennen ist auch hier der erste Schritt zur Besserung (wie schon bei der Sache mit der Gelassenheit von letztem Monat…).
Zum Beispiel war ich bis vor ein paar Wochen der festen Überzeugung, ich hätte Angst vorm Kanufahren. Ja, das klingt total doof. Vor drei oder vier Jahren hatten mein Mann und ich ein Kanu gemietet und wollten ganz entspannt durch die Alsterfleete paddeln. Schon nach ein paar Metern habe ich totale Panik bekommen, weil das Wasser so dunkel war, ich nicht wusste, wie tief es ist, so viele andere Boote unterwegs waren und ich Angst hatte zu kentern. Wir sind also schnellstmöglich umgekehrt. Ich war also fortan der Überzeugung Angst vorm Kanufahren zu haben.
Vor einigen Monaten habe ich ein Interview von Sandra Holze mit Ina Rudolph gesehen. Darin ging es explizit um negative Glaubenssätze (und ich kann es dir wärmstens empfehlen!). Ina erzählt hier beispielsweise davon, dass sie immer überzeugt war, sie könne nicht zeichnen. Und dann hat sie sich die einfache Frage gestellt: „Und was, wenn ich mir das jetzt einfach mal nicht glaube?“.
Dieser Satz hat mir eine leuchtende Glühbirne über dem Kopf gezaubert. Stimmt, was, wenn ich mir das einfach nicht glaube?
In Sachen Kanu habe ich das diesen Sommer auf die Probe gestellt. Mein Mann hat sich zwischenzeitlich ein eigenes aufblasbares Kanu gekauft und ich sollte auf die erste Tour natürlich mit. Ich habe lange gezögert einzusteigen, das Wasser war immer noch so dunkel. Ich wusste ja, ich habe Angst davor. Und dann dachte ich kurz: ach, glaub ich einfach nicht. Und überhaupt: wie toll es sein wird, sich getraut zu haben. Außerdem ist das schlimmste, was passieren kann, dass wir ins Wasser fallen. Es sind 33 Grad und das Ufer ist 2m entfernt. Also kein Grund zur Panik.
Was soll ich sagen: es war der erste von einigen wunderschönen Paddelausflügen diesen Sommer, wir sind natürlich kein einziges Mal gekentert und hatten einfach eine entspannte Zeit auf dem Wasser.

Das ist nur ein ganz harmloses Beispiel.
Viel gravierender ist, wenn negative Glaubenssätze dazu führen, dass du in einem ungeliebten Job festhängst, weil du dich nicht traust deiner Leidenschaft nachzugehen. Oder dich zuhause einigelst, weil du dich unattraktiv findest. Oder du im Wohlstand leben willst, unterbewusst aber denkst, dies sei verwerflich.

Ich bin kein Lifecoach und auch keine Psychologin, deshalb kann ich an dieser Stelle keine belastbaren Ratschläge geben, wie du diese Glaubenssätze überwindest. Ich kann aber sagen, dass diese einfache Gegenfrage „Was, wenn ich mir das einfach nicht glaube?“ schon viel bewegt und dafür sorgt, dass du den Fokus auf das Negative, den „Tunnelblick“, verschieben kannst.

Achte mal drauf, welche negativen Glaubenssätze dich beeinflussen. Und dann glaube sie dir einfach mal nicht. Was wäre alles möglich? Gefällt dir diese Vorstellung?

Text & Foto: Verena Marmann

 

 

 

 

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1 Comment

  • Reply
    Anja
    10. Oktober 2018 at 22:31

    Ganz toller Post! Es steckt einfach so viel Wahrheit drin. Ich selbst habe auch mal so ein Erlebnis mit einem negativen Glaubenssatz gehabt und das Gefühl, es trotzdem gemacht zu haben, ist Gold wert. Wie wir Menschen aber nunmal sind, reicht ein positives Erlebnis nicht, endlich ALLE negativen Glaubenssätze über Bord zu werfen.
    Ergo: Ich werde mir sofort einen Zettel aufhängen, auf dem steht: “Und was, wenn ich mir das jetzt einfach mal nicht glaube?”

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