Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /customers/8/0/4/marmeladekisses.de/httpd.www/wp-content/plugins/seo-wordpress/seo-rewritetitle-class.php on line 17 Mimik und Körpersprache von Katzen - Marmeladekisses | Marmeladekisses
whatever stuff

Mimik und Körpersprache von Katzen

 

Werbung: Diese Kolumne rund um meinen Kater Pelle entsteht in Zusammenarbeit mit FELIX.

Wir glauben ja alle, dass wir unsere Katzen absolut verstehen, oder? Dem Besuch erklären wir dann sehr gerne, was die Katze gerade mit ihrem Blick, ihrer Haltung der Ohren oder ihrem Miauen meint. Leider muss ich euch heute sehr enttäuschen. Für diesen Post habe ich viel über die Körpersprache, besonders Mimik, von Katzen recherchiert und musste doch feststellen, dass ich mich ganz schön oft in Pelles Mimik täusche. Meistens übertragen wir unsere eigene Mimik und deren Bedeutung auf die Mimik der Katze. Ist ja auch naheliegend, aber so interpretieren wir die Mimik der Katze oft falsch. Die Körpersprache der Katzen funktioniert doch sehr anders, als die der Menschen.

 

 

 

Anstarren: Passiert es bei euch auch manchmal, dass Katzen immer genau die Besucherin/den Besucher anschmusen, die/der gar nicht so auf Katzen steht? Menschen, die nicht viel mit Katzen anfangen können, gucken die Katze seltener an, als Menschen, die sich für die Katze interessieren, logisch. Tatsächlich zeigt der Mensch, der sich eigentlich gar nicht so für die Katze interessiert, ein viel einladenderes Verhalten für die Katze. Hä? Was soll das denn? Ja, klar, Katzen sind halt komisch! Dieses Verhalten liegt in der Natur der Katze und lässt sich leicht erklären. Wenn Katzen sich untereinander streiten, sitzen sie oft ewig da und starren sich gegenseitig an. Das haben sicher viele von euch schon beobachtet? Das Anstarren unter Katzen ist meist eine Art Drohung und ein Ausdruck von Macht. Eine Katze wird nachgeben und wegschauen oder der Streit eskaliert und die Katzen kämpfen. Eine Katze signalisiert mit Wegschauen demnach Frieden. Besucher, die sich nicht so sehr für die Katze interessieren, zeigen der Katze ein besonders friedvolles Verhalten und sind deswegen so interessant für die Katze. Aber, keine Angst: Wenn euch eure Katze anstarrt, möchte sie sich nicht immer mit euch prügeln. Bei euch zu Hause ist sie in ihrer gewohnten Umgebung und generell friedfertig eingestellt. Wenn euch eure Katze anstarrt und der Rest ihrer Körperhaltung entspannt ist, möchte sie euch nicht bedrohen, sondern schenkt euch schlichtweg Aufmerksamkeit.

 

Blinzeln: Wenn euch eine Katze anschaut und gleichzeitig blinzelt, ist das ein Zeichen von sehr großem Vertrauen. Katzen besitzen, anders als wir Menschen, eine Hornhaut, die nicht durch Wimpernschläge befeuchtet werden muss. Deswegen kann sie andere Wesen, Gegenstände oder mal auch den dunklen Flur sehr lange anstarren, ohne blinzeln zu müssen. Mit Blinzeln zeigt sie, dass sie entspannt ist und sie euch vertraut. Sie hält es nicht für nötig, die Augen offen zu halten, weil sie in einer Umgebung/Situation ohne Gefahr ist. Das ist zwar etwas crazy, aber ihr seid ja sicher, genau wie ich, ein bisschen “crazy catlady”, ihr könnt zurückzwinkern! Wenn ihr zurückzwinkert, wertet eure Katze das ebenfalls als Zeichen von Vertrauen und Zuneigung. Solltet ihr bereit sein für das weitere “crazy catlady”-Level, könnt ihr auch versuchen, das Zwinkern herauszufordern. Dazu schaut ihr eure Katze an und zwinkert ihr langsam und deutlich zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie zurückzwinkert, ist groß!

 

 

Pupillengröße: Ähnlich wie bei uns Menschen reagieren Katzenpupillen auf Licht. Darüber hinaus werden die Pupillen einer Katze groß, wenn sie aufgeregt ist. Das kann sowohl im positiven, als auch im negativen Sinn sein. Ich konnte das bei Pelle schon sehr gut beobachten. Wenn es Futter gibt, sind seine Augen und Pupillen groß. Genauso, wenn er sich mit anderen Katzen anstarrt oder Vögel beobachtet. Nur wenn eine Katze wirklich entspannt ist, kneift sie die Augen zu.

 

 

 

Der Unschuldsblick: Sehr verbreitet in der Katzenwelt und ein echtes Druckmittel. Der Unschuldsblick wird von der Katze eiskalt eingesetzt, um uns zu manipulieren. Er ist sozusagen die Superpower jeder Katze und entmachtet uns Menschen innerhalb kürzester Zeit. Der Unschuldsblick geht meist mit weit aufgerissenen Augen, schrägem Kopf und direktem Blickkontakt einher. Bitte seid vorsichtig, wenn eure Katze den Unschuldsblick anwendet. Macht einfach sofort, was eure Katze verlangt: Füttern, Scherben wegräumen, weil sie etwas runtergeschmissen hat, sofort nicht mehr böse sein deswegen oder die Tür öffnen, durch die die Katze jetzt dringend muss. Die Vermutung, dass Katzen die Welt regieren besteht ja schon lange. Ein Indiz dafür ist laut Wissenschaftlern des “International cats rule the world Institut” in Mäuschenhausen der Unschuldsblick. Wendet die Katze den Unschuldsblick an, macht sie uns willenlos! Wir können nur noch der Katze gehorchen und nicht mehr klar denken, weil sie so süß guckt. Bitte versucht gar nicht erst mit der Katze zu schimpfen oder ihr zu sagen, dass es keine Zeit zum Essen ist. Es hat keinen Zweck, die Katze ist Chef! (Safety first! Dieser Abschnitt ist mit einem Augenzwinkern zu lesen! Die Infos aus den anderen Abschnitten sind trotzdem gut recherchiert und ernst zu nehmen)

Gewinnspiel:

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, dem Unschuldsblick möglichst schnell zu entkommen: Der Katze ein Leckerchen geben! Dann ist die Katze kurzzeitig abgelenkt und ihr könnt schnell abhauen :) Damit ihr nicht wieder gegen eure Katze verliert, verlosen wir heute zwei Pakete mit Leckerchen von FELIX an euch. Hinterlasst mir dazu bitte bis zum 26.10.2018, 20 Uhr einen Kommentar unter diesem Post. Sagt doch mal, wie oft eure Katze den Unschuldsblick anwendet oder wie gut ihr bisher die Blicke eurer Katze interpretiert habt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptiert ihr die Gewinnspielbedingungen. Diese könnt ihr am Ende des Posts nachlesen.

 

 

Stellung der Ohren: Grundsätzlich gilt, dass die Ohren der Katze nach vorne gedreht sind, wenn sie entspannt ist. Oft dreht sie die Ohren in die Richtung des Geräuschs. Wenn die Katze die Ohren nach hinten dreht oder gar anlegt, ist sie angespannt oder gar kampflustig. Manchmal kann das plötzlich passieren, während ihr eure Katze streichelt. Seid dann vorsichtig, oft können wir uns den Grund dafür nicht herleiten, sollten aber akzeptieren, dass die Katze nicht angefasst werden möchte.

 

Der Schwanz: Wenn wir die Kommunikation unserer Katze deuten wollen, ist die Stellung und Bewegung von ihrem Schwanz sehr wichtig. Hält eine Katze ihren Schwanz horizontal oder leicht nach unten gebogen und ruhig, ist sie sehr entspannt. Es ist ganz eindeutig, dass die Katze sich freut, wenn sie ihren Schwanz senkrecht nach oben hält. Ein Highlight der “crazy catlady”, wenn sie nach Hause kommt und von ihrer Katze begrüßt wird, oder? Wenn die Schwanzspitze zittert, ist die Katze besonders fröhlich, wenn die Schwanzspitze etwas abgeknickt ist, freut sie sich zwar, ist aber zögerlich oder etwas misstrauisch. Mit Sicherheit wedelt eure Katze manchmal mit dem Schwanz. Egal, ob im Sitzen, stehen oder liegen, das bedeutet, dass die Katze nicht weiß, was sie tun soll. Sie schwankt zwischen zwei Möglichkeiten und überlegt. Das fand ich besonders interessant, denn ich hatte es bisher immer als Aufregung und Angriffslust gedeutet.

 

Ich bin natürlich keine Fachfrau und ihr kennt eure Katze besser, als ich. Trotzdem empfehle ich euch, hin und wieder mal auf die Körpersprache und Mimik eurer Katze zu achten. Ich hatte einige Moves von Pelle sehr falsch gedeutet und bin ganz froh, dass ich jetzt weiß, was sie wirklich bedeuten. Da ich schwer davon ausgehe, dass ihr eure Katzen sehr gut behandelt und auf ihre Bedürfnisse achtet, kann durch kleine Fehlinterpretationen nichts passieren. Nur ist es doch etwas lustig, wie sehr wir Menschen unsere Verhaltensweisen auf unsere Katzen übertragen, dachte ich so. Irgendwie unfair, oder? Wir maunzen unsere Katze ja auch nicht an. Oder etwa doch? Ne, oder?

 

Teilnahmebedingungen:
1. Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein oder die Einwilligung eurer Eltern haben. 2. Ihr braucht eine Adresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. 3. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. 4. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.

 

 

Please like & share:

You Might Also Like...

4 Comments

  • Reply
    Sandy
    21. Oktober 2018 at 18:57

    Hallo 😊 Ich habe schon paar Katzenbücher gelesen und wusste somit schon einiges über die Mimik und Körpersprache meiner Katze 😊 den unschuldsblick wenden meine Katzen kaum an… sie denken sie sind immer im Recht… keine Spur von Reuhe… die Leckerlies würde ich gerne gewinnen, da ich mit meinen Katzen immer kleine Tricks übe und Leckerlies ihre Belohnung sind😊 Lg

  • Reply
    Cloudsmelb
    21. Oktober 2018 at 19:15

    Da meine Katze denkt sie sei ein Hund, trifft zwar vieles was du beschrieben hast zu. Aber sie macht auch „Sitz!“, wedelt mit dem Schwanz, hört aufs Wort und leckt einen ab ;)

  • Reply
    rheinesherzblut
    21. Oktober 2018 at 22:01

    Immer wieder interessant und bitte nicht die gleichen Blicke oder Bewegungen auf den Hund interpretieren, da bedeutet es teilweise was ganz anderes (z.B. wedeln des Schwanzes).

    Unser Kater hat starren besonders nachts drauf, wenn er neben mir sitzt und ich sogar davon wach werde.

    Kräuter an Pepe und liebe Grüße,
    Andrea

  • Reply
    Denise
    22. Oktober 2018 at 0:03

    Sehr schöne Recherche. Findus ist uns zugelaufen und verhält sich auch viel mehr wie ein Hund als wie eine Katze und ich mochte eigentlich gar kein Haustier haben. Aber ich bin nun die Katzenmama und er folgt mir auf Schritt und Tritt. 😂🤷‍♀️
    Den niedlichen Blick kenne ich auch nicht, Findus schnauzt regelrecht rum, wenn er etwas mehr als sonst fressen will. 😂👌🏼 Wir würden uns über die Leckerlis freuen.

  • Leave a Reply

    Warning: A non-numeric value encountered in /customers/8/0/4/marmeladekisses.de/httpd.www/wp-content/plugins/ultimate-social-media-icons/libs/controllers/sfsi_frontpopUp.php on line 63