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die Katze/das Haustier als Freund

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Diese Kolumne entsteht in Zusammenarbeit mit FELIX und ist deswegen mit Werbung gekennzeichnet.

Heute ist ein doofer Tag, ich hab schlechte Laune und höllische Kopfschmerzen. Ich komm nach Hause, mach mir einen Kaffee und setze mich aufs Sofa. Pelle springt auf meinen Schoß und schläft ein. Ein bisschen gedankenverloren schlürfe ich meinen Kaffee und streichel über Pelles Fell. Ich muss grinsen, weil ich merke, dass mich sein leises Schnarchen direkt beruhigt und ich mich besser fühle. Eine kleine haarige Fellkugel, die so eine große Wirkung auf meine Stimmung hat. Bekloppt, irgendwie! Aber irgendwie auch unfassbar gut! Wenn es mir schlecht geht, ich traurig bin oder ich mich alleine fühle, hilft mir Pelle einfach immer. Er macht etwas Schusseliges und ich muss lachen, er seufzt im Schlaf ganz laut und ich finde es so süß oder er schmiegt seinen Kopf an meinen und er ist irgendwie für mich da.

 

Also entweder bin ich voll die crazy catlady, wie man ja gerne mal so sagt oder es ist eben so, dass ein Haustier einfach mehr ein Freund, als ein Haustier ist. Pelle lebt jetzt schon seit 6 Jahren bei uns und in dieser Zeit ist viel passiert. Viel Gutes und manchmal auch etwas Schlechtes. Menschen sind gestorben, Freunde sind gegangen & gekommen und es gab auch mal Streit. Wer immer da war, ist Pelle. Ich liebe ihn so sehr und er mich auch. Ich bezeichne mich nicht als seine Mama, was einige Tierbesitzer ja machen, sondern lieber als Freundin. Ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht und ohne Scheiß, es fühlt sich eben so an, wie eine Freundschaft. Wir kümmern uns umeinander, wir kommunizieren und wir verbringen viel Zeit miteinander. Wir profitieren gegenseitig voneinander und das ist sehr schön!

 

 

Abgesehen von Pelle und mir bin ich total davon überzeugt, dass eine Katze oder ein Haustier eine Bereicherung sein kann. In unterschiedlichen Lebenslagen und Situationen macht das Zusammenleben von Mensch und Tier einfach Sinn. Natürlich ist die oberste Prämisse immer, dass das Tier artgerecht gehalten werden muss. Die Gegebenheiten für das Wohlbefinden des Tieres müssen da sein und man muss genug Zeit dafür haben. Ich finde es beispielsweise total schön und lehrreich, wenn Kinder mit einem oder mehreren Tieren aufwachsen. Kleine Kinder können von einer Katze oder einem Hund sehr viel lernen. Angefangen beim respektvollen Umgang mit Tieren, bis hin zu Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen und letztendlich sogar, wenn das Tier stirbt. Vor Jahren habe ich bei Domian mal einem alten Mann zugehört, der mit seiner Katze zusammenlebte. Der Mann war finanziell schlecht gestellt und musste auf jeden Euro achten. Die Überlegung, seine Katze abzugeben, kam für ihn nicht infrage. Er kaufte sich lieber weniger zum Essen, anstatt die finanzielle Entlastung zu nehmen, in dem er kein Katzenfutter mehr kaufen müsste, überhaupt nur in Erwägung zu ziehen. Seine Frau war schon lange verstorben und er war sehr einsam. Seine Katze und die damit verbundene Freundschaft zwischen den beiden gab ihm viel Kraft und Lebenswillen, die Katze gab ihm Liebe. Seine Geschichte hat mich sehr berührt und ich denke heute immer mal an diesen Mann und seine Katze. Seine Worte waren, dass ihn seine Katze rettet. Die Katze rettet ihn davor, sich und sein Leben aufzugeben. Traurig und schön zugleich, aber eben auch ein Beispiel dafür, wie wertvoll es sein kann, mit einem Haustier zusammenzuleben. Ich hatte damals eine Email an die Redaktion von Domian geschickt, in der ich gefragt habe, ob ich dem Mann Geld oder Katzenfutter zukommen lassen kann. Die Redaktion antwortete mir, dass sie so unheimlich viele Spendenangebote bekommen haben, dass der Mann und die Katze bis ans Ende des Lebens versorgt sind und meine Spende nicht mehr gebraucht wird. Das hat mich so gefreut und macht mich noch heute glücklich. Ich werde diese Geschichte jetzt auch einfach knallhart ausnutzen, um euch Geld abzuschwatzen. Sympatisch, wie immer. Aber ohne Quatsch, bitte lest unten weiter, worum es geht, ist wirklich sympathisch:)

 

 

Spenden fürs Tierheim:

Vor Weihnachten haben wir fast alle etwas Geld ausgegeben. Sei es für Geschenke oder für unser Weihnachtsessen. Nun ist Weihnachten vorbei und ich finde, das ist eine gute Gelegenheit etwas Geld zu spenden. Es gibt Menschen und Tiere, die auf Spenden angewiesen sind und daran möchte ich euch heute erinnern. Natürlich gibt es ganz viele unterstützenswerte Projekte und Organisationen, die eure Spende verdient haben und ihr sucht euch das aus, was zu euch passt. Das hier ist ein kleiner Aufruf, um euch zu sagen, dass die meisten Tierheime auf Spenden angewiesen sind. Meist hat ein Tierheim nicht genug finanzielle Mittel und braucht Geld- und Sachspenden, um existieren zu können. Vielleicht mögt ihr ja etwas an das Tierheim eurer Stadt spenden. Achtet dabei bitte darauf, was das jeweilige Tierheim dazu an Infos gibt. Auf der Homepage des Duisburger Tierheims ist immer genau beschrieben, was gerade fehlt. Wenn man selber nicht die Möglichkeit hat, zum Tierheim zu fahren, gibt es sogar eine Wunschliste der Tiere, von der man etwas bestellen kann. Das Futter und das Spielzeug wird dann per Post zum Tierheim geliefert. Auch interessant finde ich, dass Tierheime alte Handtücher und Decken meist sehr gut gebrauchen können. Ich werde in diesem Jahr meine Freunde und Familie um Futterspenden bitten, diese dann sammeln und zum Tierheim bringen.

 

 

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