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{Werbung} meine Gedanken zum Thema Komplimente

nur mal eben sagen soulfully

Es gibt so viele Dinge, die ich gar nicht gut kann. Ich kann beispielsweise kein Mathe. Schon in der Schule trieben mich Gleichungen und Parabeln an den Rand der Verzweiflung. Meist steigere ich mich zu schnell in eine Sache rein und vergesse dabei oft das Wesentliche. Ich kann absolut nicht singen. Mit Geld kann ich auch nicht so gut umgehen.

Ihr seht, es fällt mir sehr leicht Dinge zu nennen, die ich nicht kann. Ich könnte die Liste noch ewig erweitern. Wenn ich aber mal sagen soll, was ich besonders gut kann, dann ist mir das peinlich. Menschen, die immer betonen, wie geil sie sind, sind mir total zuwider und ich will so absolut nicht sein. In der Regel möchte ich mit Leuten, die auf dicke Hose machen gar nicht reden. So kommt es selten vor, dass ich mich mal selber lobe (Vor anderen und auch vor mir persönlich).

 

soulfully otto nur mal eben sagen

nur mal eben sagen kompliment marmeladekisses

Hin und wieder sagen mir andere Menschen, dass sie meine Fotos schön finden. Meine Antwort ist ein dämliches Grinsen oder ein Ja, aber… Satz. Ich bin sehr gut darin, zu betonen, wie normal es ist ganz schöne Fotos zu machen, wenn man ein paar Jahre übt und war-ohne Witz- erst ein einziges Mal mit Fotos so richtig zufrieden. Das zu Fotos auch ein gutes Auge gehört tue ich mit einem Na ja ab.

Ganz selten landen Fotos von mir selber auf dem Blog oder auf einem meiner SM-Kanälen. Leute, mir ist es unangenehm, wenn andere darunter schreiben, dass sie mich auf dem Foto schön finden. Ich finde mich nicht hässlich und natürlich lade ich Fotos hoch, auf denen ich mir gefalle, aber ich finde es peinlich, sich über das Internet Bestätigung für sein Äußeres zu holen.

Nun ist mir eigentlich ganz klar, dass zwischen Selbstdarstellung und mal ein Bild hochladen, oder aber sich selber zu geil finden und sich ab und zu eingestehen, dass man etwas gut kann, Welten, ja Universen liegen. Und ich habe mir vorgenommen daran, besser an mir, zu arbeiten. Denn, was z.B. die Fotografie angeht, stehe ich mir selber im Weg, weil ich mich zu sehr unter Druck setze. Das bringt mich gar nicht weiter, sondern verlangsamt meinen Lernprozess. Ich werde bestimmt nie eine Bloggerin, die ständig Bilder von sich selber hochlädt, aber ein paar mehr sollen es vielleicht werden.

 

soulfully nurmalebensagen

Also ab sofort werde ich mich ändern, mein festes Vorhaben ist es Komplimente besser anzunehmen und mehr Komplimente zu machen. Anderen und auch mir. Mir spuken diese Gedanken schon seit Monaten im Kopf rum, deswegen freute ich mich ehrlich, als Soulfully mich fragte, ob ich bei der Aktion nur #nurmalebensagen mitmachen möchte. So bekam ich einen kleinen Arschtritt, um mir das Thema Komplimente endlich mal wirklich vorzunehmen. Wenn ihr Lust habt, auch mal wieder ein paar mehr Komplimente zu verteilen, dann benutzt doch #nurmalebensagen. Ich starte damit jetzt und werde in den nächsten Tagen einige Komplimente per Instagram raushauen. Wer mag, der schaut mal beim Komplimetecreator vorbei. Dort gibt es Inspo und viele Komplimente.

Danke an Soulfully für den Denkanstoß und die schöne Zusammenarbeit.

 

 

 

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17 Comments

  • Reply
    uli
    25. Januar 2016 at 20:27

    Ich weiß auch nicht, aber du erinnerst mich immer an Frieda Kahlo, nur cooler (das ist ein verstecktes Kompliment :-)

    Mir hat mal wer gesagt, dass man Komplimente annehmen MUSS, sonst kommt man in die Hölle :-) oft reicht eh ein „Danke“ auf „schönes Foto/Kleid/wtf auch immer“ – ein „ich weiß“ ist meiner Meinung nach auch zu viel.

    LG Uli

    • Reply
      Berit
      5. Februar 2016 at 15:17

      Liebe Uli,
      das ist das geilste Kompliment ever. Ich liiiiieeeeebeeee Frida Kahlo <3
      Ja, ich weiß ist auch echt schwierig.

  • Reply
    Anna von tepetua
    25. Januar 2016 at 22:01

    Das kommt mir alles gar nicht mal so unbekannt vor, was Du da schreibst. Ich arbeite schon seit geraumer Zeit daran, Komplimente entgegenzunehmen ohne mich im Anschluss über mich ärgern zu müssen.
    Um Dir ein wenig Material zum Üben zu geben:
    Ich mag den Look Deines Blogs. Ich fand die Fotos für Deine Rote-Bete-Suppe super-schön. Ich habe Deinen Blogbeitrag gerade sehr gern gelesen. Ich freu mich auf mehr.
    Liebe Grüße
    Anna

    • Reply
      Berit
      5. Februar 2016 at 15:16

      Danke, danke, liebe Anna. Eine super gute Übung!

  • Reply
    Kirsten
    25. Januar 2016 at 22:41

    Oh, ich weiß genau, wovon du sprichst. Komplimente annehmen ist wirklich nicht so einfach. Ich freue mich immer total, wenn ich nette Kommentare und Komplimente bekomme, aber manchmal laut, manchmal leise für mich, spiele ich die Leistung herunter. War ja nichts besonderes, kann doch jeder, … Ich kenne so viele Menschen, denen es leichter fällt, etwas Schlechtes über sich zu glauben, als etwas Gutes. Warum ist das bloß so?
    Liebe Grüße, Kirsten

    • Reply
      Berit
      5. Februar 2016 at 15:15

      Ich frage mich auch, warum das so ist… und es ist doch zum Kotzen! Wir müssen daran arbeiten!

  • Reply
    nike
    26. Januar 2016 at 8:03

    ohja, ich erkenn ich in deinem post aber sowas von wieder. komplimente machen find ich relativ einfach. wenn ich mir etwas gefällt, hau ich´s raus. aber annehmen … komisch, oder?
    ich finde ulis tipp, einfach danke zu sagen und nicht noch irgendetwas hinterher zu stammeln gut und werde versuchen, das in zukunft umzusetzen.
    danke für den denkanstoss!
    nike

    • Reply
      Berit
      5. Februar 2016 at 15:14

      Hello,
      welcome to the club :) Ja, ein „danke“ sollte reichen. Gute Idee!

  • Reply
    Daniela
    26. Januar 2016 at 12:34

    Ich freue mich, dass du das Wort „vielleicht“ gestrichen hast. Manchmal hilft einfach nur „machen“ und dann schauen, wie es sich anfühlt : ) Mir gefällt an deinen Fotos dein Auge für Details und Tiefe. Solche Aspekte auf einem Bild sprechen mich sehr an. : )

    • Reply
      Berit
      5. Februar 2016 at 15:13

      Vielen Dank für deine Worte, liebe Daniela!

  • Reply
    Schlotti
    27. Januar 2016 at 14:23

    Hell yes, wir werden Klompimente-annehm-Expertinnen!

    Kannste direkt mal üben: Berit, du bist eine Bombe auf den Bildern! (Okay, nicht nur da. Aber wir wollen ja langsam anfangen mit dem Komplimente-Annehmen, nich?)

    • Reply
      Berit
      5. Februar 2016 at 15:13

      Ich weiß gar nicht wo ich hingucken soll. Ich schäme mich, aber DANKE!

  • Reply
    michaela
    28. Januar 2016 at 13:23

    wenn Du weißt wie es geht sag bescheid… ich komme dann zu Deinem Kurs ;-)

    Wie Schlotti schon sagt… die Bilder sind der Knaller und keine Widerworte ;-)

    • Reply
      Berit
      5. Februar 2016 at 15:12

      Ein Kurs? Voll die Geschäftsidee :D

  • Reply
    Fee ist mein Name
    28. Januar 2016 at 21:20

    Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Und wenn ich ein Vorbild in Sachen Styling habe (das ich niemals erreichen werde, aber sei es drum) dann du :-*

    • Reply
      Berit
      5. Februar 2016 at 15:12

      Oh, Gott ;) Daaaaaaanke <3

  • Reply
    Logbuch am Samstag – Ausgabe 2/2016 - The Black Wolf's Den
    6. Februar 2016 at 11:32

    […] hat ihre Gedanken zum Thema Komplimente auf ihrem Blog geteilt. Ich habe diesen Text einige Tage mit mir herum getragen, so gedanklich. […]

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