bloggen

Was mir hilft kreativ zu sein

 

 

Mindestens mein halbes Leben lang habe ich mich für nicht besonders kreativ gehalten. In Tätigkeiten, die für allgemein hin als kreativ gelten, war ich einfach nicht gut. Zeichnen im Kunstunterricht beispielsweise war eine Qual für mich. Egal wie viel Mühe ich mir gab, meine Bilder waren höchstens mittelschön. So endete ich dank des Kunstunterrichts am Gymnasium mit meinem Vater am Esstisch, er zeichnete mein Bild und ich half. Es gab immer Mädels, die haben freiwillig ganze Bücher vollgemalt, ich hab lieber geschrieben. Für mich war das nie ein Problem oder ein negatives Gefühl. Eigentlich habe ich gar nicht darüber nachgedacht. Es gab einfach andere Dinge, in denen ich gut war. Ich konnte gut Vorträge halten und mit Menschen umgehen. Mit dem Beginn dieses Blogs ist mir das erst bewusst geworden. Vor mittlerweile sechs Jahren habe ich aus einer Laune heraus einen Blog gestartet. Ohne Plan und ohne Ziel, einfach so an einem Sonntag in meinem WG-Zimmer saß ich im Schlafanzug auf dem Bett und tippte wordpress.org in die Leiste. Das Bloggen und damit besonders die Fotografie haben mir erst gezeigt, dass ich sehr wohl kreativ bin. So wurde mir das in den letzten Jahren erst klar, dass ich bis dato schlicht nicht mein Ventil für meine Kreativität hatte. Es war ein automatisch ablaufender Prozess, in dem ich meine eigene Kreativität entwickelte und jetzt lebe. Heute kann ich mir ein Leben ohne dieses Gefühl gar nicht mehr vorstellen.

 

Das Wort Kreativität bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch vor allem die Eigenschaft eines Menschen, schöpferisch oder gestalterisch tätig zu sein.

 

Wenn wir über Kreativität reden, müssen wir erst mal für uns selber klären was dieses Ding über das alle sprechen überhaupt ist. Denn ich finde, es ist völlig okay, ja sogar wichtig, eine ganz eigene Definition für Kreativität zu haben. Denn Kreativität ist eigentlich ein ganz waberndes Ding, was sich schwer packen lässt. Dadurch verbindet man die Eigenschaft kreativ sein gerne mit Erwartungen. Das ist aber Quatsch, denn man entscheidet das selber. Alles und jeder kann kreativ sein, finde ich. Kreativität muss gar nicht mit einem bestimmten Bereich oder Berufsfeld verbunden sein. Es fängt für mich viel kleiner an. Eine kleine Idee, die den Alltag erleichtert oder spannender macht, ist Kreativität. Eine neue Art ein Problem zu lösen ist Kreativität. Mal aus der Reihe tanzen ist Kreativität. Es ist wichtig nicht anzunehmen, dass die eigene Kreativität das ist, was die Allgemeinheit damit verbindet. Gebt eurer Kreativität gar keine Maßstäbe, sie muss nur für euch selber messbar sein. Meine Kreativität kommt aus mir heraus. Sie auszuleben und zu spüren gibt mir unheimlich viel. Damit das so ist und gut klappt, definiere ich sie selber. Alleine darüber nachzudenken und sich selber mal zu reflektieren setzt so viel Flow frei.

 

Also wie definiere ich eigentlich meine eigene Kreativität?

 

 

 

Klar, es gibt Situationen, in denen muss etwas dringend fertig werden und ich bin gezwungen, es sofort und schnell zu erledigen. Dann wird das an Ort und Stelle gemacht, ohne auf irgendwelche Bedingungen zu achten. Im Idealfall ist das aber nicht so, denn meiner Kreativität -ich bin kurz davor ihr einen Namen zu geben, wie oft soll ich dieses Wort heute noch tippen?- tut das gar nicht mal so gut. Die ist zwar strapazierfähig, macht sich aber gerne ganz in Ruhe breit. Ich schreibe das nur auf, damit ihr nicht denkt, ich arbeite immer unter Idealbedingungen. Nachfolgend ein Abriss meiner idealen Bedingungen, um kreativ zu sein:

 

Ein sauberer Start

Wahrscheinlich steht das überall, aber es hilft mir wirklich. Am liebsten setze ich mich frisch geduscht, in einem Outfit, was ich mag oder mit den Lieblingsohrringen an den Schreibtisch. Obwohl ich am Schreibtisch sitze und nicht unter Leute gehe, gibt mir das ein komplett anderes Gefühl. Ich mache mich fertig, um einen klareren Kopf zu haben. Im besten Fall ist auch der Schreibtisch aufgeräumt und ein bisschen hübsch gemacht. Ein paar Blümchen und eine Duftkerze -hallo Instagram-Klischee- reichen schon. Wenn ich mich in meinem Outfit und meiner Umgebung wohlfühle, ist der kreative Flow intensiver. Übrigens kann das Outfit besonders sonntags auch eine Jogginghose sein, denn darin fühle ich mich am Sonntag sehr wohl.

 

Bei mir sein

Am kreativsten bin ich, wenn ich ganz bei mir bin. Ich begebe mich in eine Art Tunnel und gucke nicht nach rechts und links. Ich mache dann alles genau so, wie ich das möchte und wie es nach meinen Vorstellungen sein soll. Mir ist das enorm wichtig, denn dieser Prozess hat nichts mit anderen Leuten zu tun. Ich mache das in erster Linie, weil es mir ein Vergnügen bringt. Mir ist dann egal, ob ein Thema schlecht ankommen könnte oder ob es diese Idee auf einem anderen Blog schon mal gegeben hat. In meiner Kreativität bin ich der Chef und da wird absolut nichts verbogen! Was mir dabei hilft ganz bei mir zu sein? Meine Art der Meditation zum Beispiel: Morgens sitze ich ganz in Ruhe eine Zeit lang rum, mache Kerzen an, höre leise Musik und trinke Kaffee. Dabei gehe ich im Kopf ganz in Ruhe meinen Plan für die anstehende Aufgabe durch. Dabei bleibe ich ganz ruhig und lasse Gedanken ganz leise kommen und gehen.

 

Der Fokus

Wie gesagt begebe ich mich gerne in eine Art Tunnel. Ich fühle mich dann sehr konzentriert und kann mich auf meine kreative Arbeit fokussieren. Für eine gewisse Zeit lasse ich dann nichts anderes zu. Ich lese keine Emails, hänge nicht auf Instagram rum und bin für niemanden groß ansprechbar. Wenn ich einen Blogpost schreibe oder Fotos bearbeite, stelle ich mir dafür sogar häufig den Wecker. Jetzt gerade zum Beispiel ist der Wecker auf in zwei Stunden gestellt, da mache ich dann eine Pause. Jetzt schreibe ich konzentriert an diesem Post und lasse nichts anderes zu. Für mich persönlich ist das unheimlich effektiv.

 

 

 

Belohnungen

Wenn ich mehrere Stunden Zeit habe, um am Blog oder an Fotos zu arbeiten, belohne ich mich zwischenzeitlich. Wenn heute der Wecker klingelt, wird es Brot mit meinem liebsten Rote Bete-Meerrettich Streich und einen Tee geben. So gebe ich meiner Arbeit Struktur und banne Ablenkungen, wie ach, ich mache mir mal eben ein Brot. Ich bin sonst eher der chaotische Typ und ich brauche diese Struktur, deswegen schaffe ich sie mir. Oft ist diese Belohnung auch ein großer Kaffee oder ein Ereignis, auf das ich mich freue. Der Tunnel und die Struktur helfen mir wieder dabei, ganz nah bei mir und meinem Prozess zu sein.

 

Zeit & Planung

Für mich ist Zeit, im Zusammenhang mit Kreativität, ein riesen Thema. Ich nehme mir viel Zeit für die Ideenfindung, die Vorbereitung und auch die Ausführung. Nehmen wir mal an es geht um ein Rezept, egal, ob einfach so oder im Zusammenhang mit einer Kooperation, dann gehe ich wie folgt vor: Ich sammel meine Ideen spontan und schreibe sie einmal alle auf. Dazu google oder recherchiere ich nicht, sondern überlege sie selber. Das ist für mich der beste Grundstein. Innerhalb von mehreren Tagen denke ich immer wieder über Kombinationen nach und schaue dann oft noch in den Geschmacksthesaurus. Danach schaue ich mir meine Liste an und entscheide mich für eine Idee bzw. ein Gericht und schreibe dafür eine ausführliche Einkaufsliste. An einem anderen Tag gehe ich einkaufen, koche und fotografiere. Das mache ich ganz in Ruhe. Es ist nahezu immer so, dass ich nicht alle Zutaten in einem Laden bekomme. Außerdem kaufe ich eher eine größere Auswahl, damit ich später nicht noch mal los muss. Beim Kochen mache ich mir dann Notizen zu meinem Rezept. Beim Stylen meines Settings bin ich ganz akribisch. Mir passiert es nicht, dass ich den fertigen Teller schon da stehen habe und noch am Setting rumschiebe. Mit viel Bedacht baue ich mein Setting auf und mache 1-2 Probefotos, justiere die Kamera auf dem Stativ und rücke die Probs zurecht. Dann stelle ich den Teller mit dem Essen nur noch dazu und kann loslegen. Selbstverständlich wird dann auch noch umrangiert und Dinge können verändert werden. Bei mir ist es so, dass Dinge schief gehen, sobald ich mir nicht genug Zeit nehme. Und ehrlich gesagt macht es unter Zeitdruck auch nicht so viel Spaß. Ich bin beim Fotografieren eh ein bisschen angespannt, da muss ich nicht noch an die Zeit denken. Wie ihr seht, versuche ich recht ausführlich zu planen, das gibt mir Sicherheit und schafft mir Freiräume. Wenn ich style und fotografiere, kann ich mich darauf konzentrieren, weil es nichts anderes mehr zu klären oder organisieren gibt. Dadurch, dass ich meinen kreativen Prozess mit viel Zeit und Liebe zum Detail plane, kann ich meine Kreativität mittlerweile sehr schnell abrufen. Man könnte sagen ich habe das ein paar Jahre geübt. Wenn jetzt jemand bei mir klingeln würde und ein Rezept mit Tomaten inklusive Fotos bräuchte, wäre das für mich kein Problem.

 

Ausbrechen

Wir bleiben mal bei dem Typ an der Tür mit dem Tomatenrezept, dem ich aus dem Stegreif etwas anbieten könnte. Nach einer gewissen Zeit ist man ziemlich routiniert und gut in seinen kreativen Aufgaben. Auf der einen Seite ist das sehr gut, denn man kann sich darauf verlassen etwas Gutes produzieren zu können, auf der anderen Seite tritt man so schnell auf der Stelle. Dann ist man von dem, was man macht gelangweilt oder hat das Gefühl sich nicht weiterzuentwickeln. Deswegen bringe ich mich immer wieder bewusst in die Situation auszubrechen. Konkret heißt das für mich neue Themen anzupacken, ein komplett neues Setting zu fotografieren oder etwas machen, was ich noch nie gemacht habe. Im Moment überlege ich zum Beispiel, mir ein neues Objektiv zu kaufen. Ich habe eine Festbrennweite und ein Zoomobjektiv, gerade liebäugel ich mit einem Makroobjektiv. Das würde für mich eine neue Perspektive in meiner Art zu fotografieren schaffen.

 

 

 

Ideen

Mir hilft es, dass sich meine Kreativität in meinen Alltag integriert hat. Das ist sicher ein natürlicher Vorgang, der automatisch passiert, man kann es aber auch üben. Immer mal wieder Gedanken, die mit der eigenen Kreativität zu tun haben, zulassen. Es macht keinen Sinn nur zu bestimmten Zeiten, meistens, wenn konkrete Aufgaben anstehen, kreativ zu sein und das strengt sehr an. Wenn man so etwas wie eine kreative Seite hat, dann ist die immer da. Man lebt die Kreativität dauerhaft, mal ist sie mehr da und mal weniger. Dadurch, dass ich das komplett zulasse -warum auch nicht? Es stört mich ja in keinster Weise.- komme ich recht häufig auf neue Ideen. Wenn mir mal nichts einfällt, setze ich mich ganz bewusst hin und denke viel nach und -oh, Wunder- schreibe erst mal alles kreuz und quer auf. Nach 1-2 Tagen schaue ich mir meine Notizen an und bin dadurch meist gedanklich einen Schritt näher an einer für mich guten Idee.

 

Schreiben, schreiben, schreiben

Ich benutze unzählige Notizbücher für sämtliche Themen. Blogpostideen, Finanzkram, To Do-Listen, Workshops etc… Die Bücher schleppe ich in der Handtasche mit und sie liegen auf dem Schreibtisch oder auf dem Couchtisch. Es ist ein riesen Chaos aber ich blicke durch. Für mich persönlich macht eine App, die einem beim Organisieren helfen soll, keinen Sinn. Ich muss Dinge mindestens einmal aufschreiben. Da sind wir Menschen ja verschieden, ich bin der Stift- & Papiertyp. Wenn etwas geklärt oder erledigt ist, wird es weggestrichen. Ich liebe es!

 

Blockaden

Wenn mal nichts geht und ich entweder keine Worte finde, oder einfach kein Foto gelingen will, dann lasse ich es, wenn möglich, an diesem Tag einfach sein. Gerade beim Fotografieren gibt es so etwas wie Murphy`s Law, man kann nicht erklären, woran es liegt, aber den Fotos fehlt etwas. Dann ist es egal, was man tut oder probiert, es kommt kein Foto dabei rum. Genauso aber auch beim Blogpost schreiben, manchmal funzt es nicht. Ich hasse es da zu sitzen und nichts schreiben zu können. Wer mal probiert hat trotzdem etwas zu schreiben, der weiß, wie schrecklich das ist. Bevor ich mir etwas aus mir rausleiere und am Ende nur gesteltzte Kackformulierungen im Post landen, lasse ich es bleiben. Wenn ich einmal an diesem nichts-geht-mehr-Punkt bin und die Zeit es zulässt, lasse ich die Sache bis zum nächsten Tag ruhen. Nach Möglichkeit beschäftige ich mich an diesem Tag dann auch nicht mehr damit, sondern sammel Energie für den nächsten Anlauf. Dann gehe ich gerne spazieren oder mache etwas Schönes, was nichts mit meinem aktuellen Blockadenthema zu tun hat. Außerdem hilft es, mit anderen Menschen zu sprechen. Tauscht euch unbedingt aus, mit Gleichgesinnten und Menschen aus ganz anderen Bereichen! Blockaden über mehrere Wochen oder gar Monate kenne ich ehrlich gesagt nicht. Ich bin hier aber auch zu nichts gezwungen oder verpflichtet, das schafft natürlich sehr viel Freiheit. Ich sehe das Foto- & Blogding ziemlich locker und bin da null verbissen. Wenn ich mal merke, dass ich mir selber Druck mache, unterbinde ich das sofort. Ich verdränge diese Gedanken regelrecht. Denn ich mache das hier freiwillig und in erster Linie weil es mir Spaß macht und mein Leben positiv bereichert. Daran erinnere ich mich dann sehr bewusst. Fragt euch doch mal:

 

Warum mache ich das eigentlich?

 

 

 

Inspiration

Die Inspiration liegt doch auf der Straße, die müssen wir nur einsammeln. Damit meine ich, dass mich wirklich alles und jeder inspirieren kann. Klar, es sind Magazine, Blogs, manchmal Pinterest und Bücher aber genauso Ausflüge, Gespräche und Probleme. Oh, und Emotionen! Auch hier versuche ich mich von Erwartungen zu lösen und meine eigene Art zu finden. Wer sagt denn, dass man, um ein Rezept zu kreieren vorher ganz viele Rezepte anschauen muss? Manchmal möchte ich auch die neuen dunklen Teller benutzen und überlege, welche Lebensmittel gut auf einem dunklen Teller aussehen :) Das klingt jetzt simpel und vielleicht auch bekloppt?! Bei den dunkelblauen, matten Tellern ist es zum Beispiel gerösteter Blumenkohl mit Joghurt, Granatapfelkernen und Kräutern geworden. Zuerst war der Gedanke der Fotoästhetik da und darüber ist dann ein sehr leckeres Rezept entstanden. Man muss also nicht immer den offensichtlich logischen Gedankengang gehen. Oft steht bei mir zu einem bestimmten Thema zuerst eine Emotion oder Stimmung. Darum baue ich dann ein Fotokonzept oder ein Rezept. Ja, ich habe auch schon Blumenarrangements gestylt und fotografiert, die für bestimmte Emotionen stehen sollten.

 

Überleg dir doch mal ein Gefühl und schaffe dazu ein Rezept oder ein Foto!

 

Feedback

Auch wenn ich in meiner Kreativität am liebsten bei mir bin, bin ich auf Feedback angewiesen. Ich brauche Kritiker und Berater, die mit einem anderen Blick auf Projekte schauen und mir Impulse geben. Würde ich mir nicht regelmäßig Feedback einholen, würde ich irgendwann in meinem eigenen Saft vor mich hin brodeln. Andere Menschen haben andere Perspektiven und die brauchen wir ganz sicher immer mal wieder.

 

Liebe

Ich liebe den ganzen Prozess! Mich erfüllt die Tätigkeit als Bloggerin auf eine sehr schöne Art und Weise und ich mache alles daran gerne. Die positiven Emotionen diesbezüglich schlucken die negativen Aspekte und deswegen fühlt es sich für mich unbeschwert an, auch wenn es manchmal viel Arbeit ist. Ich kann meine Kreativität pflegen und Liebe in Details stecken, weil mich meine Art von Kreativität beflügelt.

 

Ihr habt euch diesen Blogpost zum Thema “Kreativität” gewünscht und ich danke euch sehr dafür! Es war sehr schön und bereichernd mal so detailliert darüber nachzudenken <3 Jetzt erzählt mir gerne von eurer Kreativität, ich bin saugespannt!

 

 

 

 

 

 

 

Please like & share:

You Might Also Like...

10 Comments

  • Reply
    Christiane
    2. März 2018 at 18:32

    Danke Berit für den Einblick, wie Du Kreativität angehst! Ich kenne das mit den Blockaden leider und habe noch keinen richtigen Weg da raus gefunden. Daher hilft es mir ungemein, zu lesen, wie andere an sowas herangehen.
    Um meinen “kreativen Muskel” wieder anzukurbeln, habe ich mich zum Beispiel bei einer Lettering-Challenge angemeldet. Selbst wenn ich nicht alle Aufgaben gemacht oder veröffentlicht habe, so habe ich mich doch kreativ selbst herausgefordert. Die Aufgabe, die ich zu Anfang als die schwierigste empfand, ging mir unglaublich leicht von der Hand, während vermeintlich einfache Challenges für mich sehr schwer waren.
    Wie ich das auf meinen Blog übertragen kann weiß ich noch nicht, aber auch das werde ich noch herausfinden. Stagnation ist ein fieses Gefühl, aber irgendwann geht auch das vorbei…

    • Reply
      Berit
      9. März 2018 at 13:56

      Liebe Christiane,
      ich glaube, die Dinge sind oft nicht so, wie wir sie uns denken. Dein Beispiel mit der schwersten Aufgabe zeigt das ziemlich gut. In der Kreativität tut es nicht weh einfach zu machen und auszuprobieren <3
      viele Grüße
      Berit

  • Reply
    Verena + hamburg von innen
    2. März 2018 at 18:49

    Ach Berit, danke für’s Aufschreiben! Das liest sich sehr schön und auch entspannt.
    Ich kenne das auch, dass an manchen Tagen einfach der Flow fehlt. Erzwingen ist da total kontraproduktiv. Dann heißt es akzeptieren, was anderes machen, rausgehn, ein Buch lesen und vor allem kein schlechtes Gewissen haben (das übe ich noch…).
    An anderen Tagen fluppt es so richtig und man ist dankbar und fröhlich und beschwingt, herrlich!
    Ich schicke dir viele kreative Grüße und wünsche dir ein entspanntes Jogginghosenwochenende! :*

    • Reply
      Berit
      9. März 2018 at 13:54

      Liebe Verena,
      es ist ja gut, wenn du noch an etwas üben musst. Ich glaube, das ist auch ein wichtiger Aspekt bei der Kreativität. Man ist sozusagen nie fertig und das bringt einen letztendlich weiter.
      Liebste Grüße
      Berit

  • Reply
    Catharina
    3. März 2018 at 1:37

    Hallo Berit,
    das hast du wirklich wunderschön geschrieben. Kreativität. Sie ist in meinem Leben sehr present, da es mein Beruf ist. Sie ist eine der Intilligenzen die man haben kann und die auch jeder hat. Wobei jede andere Intilligenz, selbstverständlich kreativ sein kann. Manchmal denke ich, es ist die einzige die ich habe :-D und die mir auch nach Schwangerschaft, Geburt und jetzt noch in der Stillzeit geblieben ist. Das ‘ bei sich sein’, ist für mich auch das aller wichtigste dabei, das hast du wirklich gut auf den Punkt gebracht. Ich arbeite seit 16 Jahren als Dekorateurin und musste täglich kreativ abliefern. Es ist tranierbar, da man nach einiger Zeit auch für sich weiß, was ästhetisch und schön ist und sowieso ganz automatisch sein eigenen Stil mit rein bringt. Von allen Dekorateuren die ich kenne, könnte ich sagen, wer was kreirt und dekoriert hat und in welcher Emotionalen Lage er steckte. Denn das liegt so nah beieinander. Kreativität ist Gefühl pur. Das ist es auch, was ich immer meinen Lehrlingen beigebracht habe.
    So kann man auch gewollt verschiedene Gefühle bei Menschen hervorrufen. So funktioniert Werbung. Aber seine eigene Kreativität auf einem Blog preisgeben zu können, ist intim und mutig. Ich finde das toll und dieser Post von dir motiviert mich auf meinem Blog wieder zu schreiben.
    Toll geschrieben Berit!
    Viele Grüße Catharina

    • Reply
      Berit
      9. März 2018 at 13:53

      Liebe Catharina,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Worte! Wenn ich dich wirklich zum Schreiben motivieren kann, dann ist das der Wahnsinn! Besonders danke für “Kreativität ist Gefühl pur.”

  • Reply
    Nina
    5. März 2018 at 18:26

    Ein absolut schöner Artikel! Es schwingt so viel Leichtigkeit mit und kann direkt als Inspiration und Motivation dienen. Fand zum Beispiel die Herangehensweise mit dem Teller spannend. Denke, dass das ein ganz wichtiger Punkt der Kreativität ist: Dinge von einer anderen Seite angehen und schauen, was passiert!
    Liebe Grüße Nina

    • Reply
      Berit
      9. März 2018 at 13:51

      Liebste Nina,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Mir war das vorher gar nicht klar, aber ich glaube diese Leichtigkeit ist für mich ein riesen Punkt. Also danke, dass du mich darauf aufmerksam machst <3

  • Reply
    Fraupiepsegal
    8. März 2018 at 10:32

    Danke für diesen Blogpost.
    Er liest sich so, als ob ich dir zuschauen könnte. Über die Schulter blickend.
    Und Danke für den Buchtipp! Ich denke ich weiß was meine nächste Belohnung ist 💜.

    Liebe Grüße

    • Reply
      Berit
      9. März 2018 at 13:46

      Sehr gerne <3

    Leave a Reply