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no trace no shadow-Tipps zur Portraitfotografie

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Hallo Liebe,

nach meinem letzten Post zum Thema Fotografie habt ihr mir dazu sehr viel positives Feedback gegeben. Dafür möchte ich mich bedanken <3 Euer Feedback und meine Freude haben mich dazu gebracht eine kleine Reihe zum Thema Fotografie an den Start zu bringen. „No Trace No Shadow“ ist also ab sofort eine Kategorie auf Marmeladekisses. Erstmal ist die Kategorie bis zum Ende des Jahres geplant. In den nächsten Monaten erwarten euch Posts voll mit Tipps rund ums Fotografieren und ein paar richtig schöne Gastbeiträge.

Heute gebe ich euch ein paar Tipps zum Thema Portraitfotografie. Ich persönlich finde es überhaupt nicht leicht Portraits von Menschen zu machen und bin da auch nicht besonders gut drin. Aber ich habe mich mit der Zeit verbessert und glaube, ein paar sehr wissenswerte Punkte in petto zu haben.

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1. Sucht euch(gerade für den Anfang) ein Model, was ihr mögt. Ihr braucht eine Person mit der ihr auf persönlicher Ebene gut klar kommt, die ihr gerne anschaut, mit der ihr gut kommunizieren könnt und die sich nicht unwohl vor eurer Linse fühlt. Die Interaktion zwischen Fotograf und Model ist extrem wichtig und muss funktionieren.

2. Macht euch Gedanken über die Location. Überlegt euch was passend für eure Fotos ist und was ihr schön findet: Natur, Industrie, weiße Wand… Dabei ist es wirklich wichtig, dass der Hintergrund nicht unruhig oder zu extrem ist.

3. Nehmt euch Zeit und bereitet euch vor. Schöne Fotos entstehen oft mit viel Geduld und Spucke.

4. Licht, Licht, Licht. Der aller wichtigste Faktor für gute Fotos. Haltet euch an natürliches Licht und benutzt mal einen Reflektor. Portraits solltet ihr nie in der knalligen Sonne knipsen. Die Sonne lässt Konturen verschwinden und zaubert harte Schatten an Stellen, wo ihr sie nicht gebrauchen könnt. Schon eine große Wolke macht das Licht etwas weicher. Ansonsten gehe ich in den Wald oder unter einen großen Baum. Schatten oder ein Spiel aus Licht& Schatten sind perfekt für Portraits. Gegen Abend scheint die Sonne nicht mehr von oben sondern seitlich, sie ist nicht mehr so hart und man hat mehr Kontrolle über das Licht auf dem Foto. Achtung! Fotografiert ihr beispielsweise unter einem Baum, so kann sich das Foto durch die grünen Blätter grünlich färben. Darauf solltet ihr unbedingt achten, sonst ärgert ihr euch hinterher.

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5. Wechselt immer mal wieder die Perspektive! Euer Model muss ja nicht die ganze Zeit nur stehen. So bringt ihr Dynamik in euer Shooting und bekommt ganz automatisch neue Perspektiven, Übung und Erfahrung.

6. Nehmt euch Probs mit dazu. Bei mir sind das meist Blumen, Pflanzen(besonders Farn) und Spitzengardinen, aber das kann bei euch ja was ganz anderes sein. Geschmackssache und so! Lasst euch inspirieren und schafft so auf euren Fotos wieder neue Inspiration.

7. Seid mutig! Nehmt euch ruhig mal was vor, was ihr als schwer empfindet. Das macht Spaß und so wachst ihr. Bei mir waren das neulich bunte Rauchbomben. Ja, es stimmt, was überall steht: es ist schwierig fotos mit Rauchbomben zu machen. Der Wind ist total unberechenbar, das Model atmet die Schmocke ein und der Rauch verzieht sich ehe man die richtige Einstellung gefunden hat.

8. Setzt auf Natürlichkeit. Besonders extreme Outfits oder dicke Schminke und übertriebenes Grinsen kommen sehr oft billig und gestellt rüber.

9. Technisches: für Portraitaufnahmen eignet sich eine Festbrennweite(50mm sind ideal) als Objektiv hervorragend. Das Objektiv ist lichtstark und fabriziert qualitativ hochwertige Bilder. Außerdem habt ihr eine große Blende und somit einen großen Spielraum an Schärfe/ Unschärfe. Benutzt kein Weitwinkel, denn so verzerrt ihr eure Fotos. Spielt mit der Blende um zu sehen wie unterschiedlich ein Motiv aussehen kann.

Ich hoffe sehr, dass ihr mit meinen Tipps etwas anfangen könnt. Falls noch Fragen oder Wünsche offen sind, stellt die gerne in den Kommentaren. Habt ein schönes Wochenende!

PS: Vielen Dank an mein Model Vanessa!

Berit

tipps für portraitfotografie

 

 

 

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7 Comments

  • Reply
    Tine
    21. August 2015 at 22:27

    Toller Beitrag! <3
    Danke dafür – ich werde bestimmt einiges ausprobieren und bin schon auf die nächsten Fotografieposts gespannt :-)
    Liebste Grüße Tine

    • Reply
      Minza will Sommer
      22. August 2015 at 7:49

      Wunderschönes Vanessa-Model und so sanft und poetisch Dein Blick, Deine Bilder. Mit gefällt das Spiel mit Licht und Schatten sehr und Mensch und Natur sind einfach ein herrliches Paar!

      Ich bin gespannt auf mehr!

      Liebe Grüße :) Maren

  • Reply
    Garten Fräulein
    31. August 2015 at 11:20

    Boa sehen die Fotos toll aus!
    An Menschen als Motiv trau ich mich noch nicht so wirklich ran. Da sind mir meine Blumen doch die geduldigeren Fotomotive :-)
    Ganz lieber Gruß
    Silvia

  • Reply
    Dana
    1. September 2015 at 16:58

    Das sind wirklich schöne Fotos, & Vanessa sowieso. :-)
    Ich bin gespannt auf deine Serie.
    Ich finde Portraitfotos auch sehr schwierig. Da viel mehr Faktoren hineinspielen.

    Liebste Grüße

  • Reply
    Wolfgang Hartmann
    26. September 2015 at 14:48

    Gute Auflistung von Tipps. Gut vorbereitet sein ist schon halber Erfolg.
    Porträtfotos sind für mich die schwierigsten, weil man nicht nur alle Faktoren im Gedanken haben muss, aber auch noch richtig zusammenarbeiten muss mit dem Model.
    Gruß
    Wolfgang

  • Reply
    inka
    8. Oktober 2015 at 21:16

    Das sind ganz zauberhafte Fotos meine Liebe, und Deine Tipps habe ich zwar gierig durchgelesen, traue mich da aber sicher noch lange nicht dran. Menschen zu fotografieren finde ich seit Jahren irre schwierig. Aber Deine Fotos sehe ich total gerne an.
    Liebe Grüße,
    Inka

  • Reply
    Fototipps für Blogger: Diese Lifestyleblogs und Calvin Hollywood helfen dir weiter - bloggerabc
    16. Dezember 2015 at 12:31

    […] auf Marmeladekisses immer wieder sehr anschauliche Tipps zur Fotografie. Beispielsweise ihr Artikel „No trace no shadow: Tipps zur Portraitfotografie“ oder Fotos mit schwarzem Hintergrund – Ein paar Tipps“ kann ich sehr empfehlen. Die Posts […]

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