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Rosenzucker selber machen & das beste Shortbread mit Salz

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Jeder Blogger kennt folgendes: Ganz plötzlich hat man eine Idee für einen Post. Im Kopf gestaltet man das spätere Foto, welches immer viel schöner ist als es dann wirklich wird. Voller Motivation düst man von A nach B und kauft Sachen ein, die man für die Umsetzung des Posts unbedingt braucht. Bei mir in ganz guten Momenten einen Tag vorm Shooten. Der Tag des Fotoshootings bietet im besten Fall mehrere freie Stunden zum Fotografieren und Stylen. So war es bei mir mit diesen Bildern. Man sollte meinen, das sind die optimalen Bedingungen für gute Fotos. Ich backe, mache den Zucker, schleppe Hintergründe, Geschirr und Blumen durch die Gegend und mache mehrere Stunden lang Fotos.

Auf dem Kameradisplay gefallen mir die Fotos ganz gut. Abends auf dem Laptop sichte ich, voll mit Vorfreude(der Elan von vorher verstärkt diese noch), die Fotos und denke: Puff! Kitschig! Nicht schön kitschig sondern russicher Puff kitschig! Scheiße! Ich bin so richtig angepisst und jammere Michel die Ohren voll. Er guckt sich die Fotos an: „Rosen in dieser Farbkombi? Und du wunderst dich über den Kitsch?“ Ich noch saurer. Ich schwöre, im Blumengeschäft waren die Farben ein pastelliger Traum. Auf den Fotos in meinem Kopf auch. Wie kriege ich diese Vorstellung von fertigen Fotos in meinem Kopf weg? Wisst ihr da was? Das würde mir sehr helfen. Mein nächster Gedanke ist die logische Konsequenz, ich mache die Fotos nochmal. Laptop zugedonnert, Serie an und auf meine Fotos geschissen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. So eben auch im Bloggerleben. Man hofft, dass man beim Sichten komisch drauf war und sich da irgendwie vertan hat. Am nächsten Abend schaue ich mir die Bilder wieder an- immer noch nicht besser. Am nächsten Tag wieder und dann nochmal. Und irgendwie fand ich es dann lustig. So „Hey, ich wollte Fotos von Rosenzucker machen, die aussehen wie aus einem Bordell“- lustig. Hinterher bin ich dann total zufrieden, weil die Fotos genau so sind wie in meiner Vorstellung vorher. Ein voller Blogposterfolg! Und deswegen enthalte ich euch die Fotos nicht. In meinem Etablisement gibt es also Shortbread, Tee mit Rosenzucker und sehr pastellige Rosen.

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Rezept für Rosenzucker:

ihr braucht: eine Hand voll Rosenblätter& 400g Zucker

Die Rosenblätter lasst ihr 1-2 Tage trocknen oder trocknet sie bei 30-50Grad im Backofen. Wascht die Blätter auf keinen Fall vorher ab. Dann zerbröselt ihr die Blätter und mischt sie mit dem Zucker. Die Zuckermischung füllt ihr in ein luftdichtes Glas. Lasst das Glas 1-2Wochen stehen und schüttelt es immer mal wieder durch. Der Zucker ist nun fertig. Wer mag, kann ihn jetzt noch im Mixer zerhexeln. Ich finde es schöner wenn die Rosenblätter noch zu sehen sind. Wahrscheinlich kommt es darauf an wofür man den Zucker benutzen möchte. Ich kann euch sagen, ein Löffel im Teechen ist sehr lecker und über das salzige Shortbread gestreut auch. Am Wochenede werde ich den Zucker in Salatdressing rühren. das ist bestimmt der Knaller.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an meinen Post über Rosenpeeling?! Da kommt auch nur Zucker, Rosenblätter und Öl rein. Ihr könntet also vorm Duschen zwei Löffel Zucker mit Öl mischen und es als Peeling benutzen. Aber mischt das erst direkt vorm Duschen. Normaler Zucker ist sehr fein, er löst sich schnell in dem Öl auf.

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Rezept für Shortbread:

ihr braucht: 200g weiche Butter, 80g Zucker, 50g Puderzucker, 450g Mehl, 1 Prise Salz, 2 Packungen Vanillezucker

alle Zutaten miteinander vermischen und mit dem Mixer zu einem Teig kneten, zu einer Kugel formen, 1Stunde in den Kühlschrank stellen
Teigkugel zwischen zwei Stücken Backpapier ca. 1-1,5 cm dick ausrollen
Taler mit einem Glas ausstechen oder mit anderer gewünschter Form
bei 160° ca. 20 Minuten backen

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5 Comments

  • Reply
    Fee ist mein Name
    22. Mai 2015 at 12:54

    Also ich steh irgendwie auf russischen Puff ;)!

  • Reply
    Haydee
    22. Mai 2015 at 15:40

    Hahaha.. ich hab so gelacht gerade. Ich kann mir das richtig vorstellen, wie du angesäuert auf deinen Laptop starrst. Ich mag die Fotos! Rosenzucker wär jetzt nicht so meins. Ich hatte zu Jugendzeiten so eine Phase, da liebte ich Rosenöl zum Baden. Äh.. und seid dem schmeckt sowas alles nach Badewasser – bäh :-) Aber sieht klasse aus!
    Lg

  • Reply
    Catinka von Big Cheese
    22. Mai 2015 at 17:53

    Also an russischen Puff hab ich jetzt so gar nicht gedacht, da habe ich aber auch keine Erfahrungswerte. :)
    Die Farbkombi insgesamt ist nicht so meins, aber die Bilder, die gezaubert hast, sind wie immer wunderschön. Und das macht dich doch als Fotografin sogar noch mal toller. :)

  • Reply
    Kitti - Filzkugelteppiche
    24. Mai 2015 at 21:15

    Leckere Rezepte! Ich werde es auch selbst ausprobieren :)
    Danke nochmals! LG, Kitti

  • Reply
    Eva
    2. Juni 2015 at 1:22

    Ich find’s ja auch total schön mit dem denken Hintergrund. Und gar nicht puffmäßig. Sondern kitschig schön. Aber man ist mit den eigenen Fotos irgendwie immer kritischer. Das kann man wohl schlecht abstellen.
    Liebste Grüße zu dir,
    Eva

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