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Lomography Sprocket Rocket {Review} Iam in love

 

 

Hallo Liebe,
heute gibt es den ultimative Test zur „Sprocket Rocket“ von Lomography. Ich bekam die Kamera im Oktober und habe seitdem sehr viel ausprobiert. Nun habe ich genug Material zusammen, um euch einen detaillierten Einblick zu geben.

Der erste Eindruck: die Kamera ist total robust. Ich nenne sie den Ziegelstein, nicht weil sie schwer ist, sondern weil sie runterfallen und rumfliegen kann, ohne das sie eine Macke bekommt. Die SR begleitet mich nun schon einige Monate, immer wieder in diversen Taschen und sieht trotzdem aus wie neu. Für mich, ein absoluter Pluspunkt!

Technische Daten: Wie die meisten Lomokameras hat auch die SR nicht besonders viele Einstellungen. Bei der LaSardina hatte ich das ein wenig bemängelt, bei der SR macht das gar nichts, denn sie holt das durch ihre Besonderheiten wieder mehr als raus. Es gibt zwei Blendeneinstellungen (wolkig f/16 und sonnig f/10,8) und zwei Einstellungen der Verschlusszeit (1/100s und B). Ihr könnt den Abstand von 0,6-1m oder 1m-infinity einstellen. Mit Hilfe von zwei Knöpfen lässt sich der Film beliebig vor-und zurückspulen. Die SR funktioniert mit 35mm Filmen. Nun aber zu den Besonderheiten: die SR hat eine 30mm Weitwinkellinse und spuckt Fotos im Panoramaformat aus, außerdem kann man auf Wunsch die Perforationslöcher mitbelichten. Es gibt die Sprocket Rocket für 79€ in 9 verschiedenen Farben. Ich besitze eine gelbe SR.

Als ich das erste Mal durch den Sucher schaute, löste die Weitwinkellinse ein großes „WOW“ aus. Der Bildausschnitt ist so riesig, dass ich es kaum glauben konnte. Ohne Scheiß, das birgt wirklich neue Möglichkeiten! Schaut mal, wieviele Menschen unten auf dem Bild sind. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, was ich meine!?

Ich bin ein riesen Fan von dem Panoramaformat. So viel auf einem Bild zu sehen macht mir viel Spaß und ist einfach wunderschön! Die SR produziert 18 Bilder auf einen 36er-Film. Ob man die Sprockets(Perforationslöcher) und Zahlen auf den Bildern mag oder nicht, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Ich persönlich finde das toll und sehr besonders. Die Fotos der Sprocket Rocket bekommen durch das Format und die belichteten Löcher einen ganz eigenen Look! Falls man die Löcher und Zahlen nicht mag, so setzt man einen kleinen Rahmen in die Kamera, der verhindert, dass der gesamte Film belichtet wird.

 

 

Wie gesagt, ich habe den ultimativen Test durchgeführt. Ich habe die Kamera bei jedem Wetter, drinnen und draußen und mit verschiedenen Filmen benutzt. Genauso habe ich herausgefunden, wo und wie man den Film am besten entwickeln lässt und Abzüge bekommt. Das Ergeniss ist, dass die Kamera leider nur Sinn macht, wenn man selber scannen kann. Cewe macht keine Abzüge im Panoramaformat und scannt solches auch nicht ein. Selbst „nur entwickeln“ und „nicht schneiden“ funktioniert hier, im Ruhrgebiet, nicht mehr. Der Fotoladen meines Vertrauens, Foto Brell in Duisburg, entwickelt selbstverständlich „nur“ und gibt den Film(auf Wunsch) auch ungeschnitten zurück. Die Fotos dort im Geschäft einscannen zu lassen geht, ist aber recht teuer.

 

 

 

Mein Fazit: ich liebe die Sprocket Rocket! Ich mag den Look inkl. Sprockets, Format und Farben. Die Kamera überzeugt mich komplett. Der einzige kleine Wehmutstropfen ist, dass man selber scannen muss, sonst wird es schwierig oder teuer. Es ist nur ein kleiner Wehmutstropfen, weil es, nachdem man eine Weile analog fotografiert, eh Sinn macht selber zu Hause zu scannen. Hat man aber aktuell noch keinen Scanner zu Haus, dann ist das ganz klar ein Problem.

Die Sprocket Rocket wurde mir von Lomography zur Verfügung gestellt. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich. Ihr habt mir da ein neues analoges Abenteuer beschert! Die Meinung bleibt aber ganz sicher meine!

Habt ihr auch eine Sprocket Rocket? Wie sind eure Erfahrungen? Ihr seid, wie immer, dazu eingeladen, eure Fotos zu verlinken.

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6 Comments

  • Reply
    Monstergraphie
    12. April 2014 at 17:13

    Danke, für deinen ausführlichen Bericht. Meine Filme konnte ich immer noch nicht abgeben… Dabei bin ich auch schon sehr gespannt, wie die geworden sind… und Du hast mich jetzt noch neugieriger gemacht! :)

  • Reply
    Anonym
    15. April 2014 at 13:52

    Aaah kommentieren mit Handy ist wirklich eine Qual, aber ich wollte unbedingt meinen Senf dalassen :)
    Nicht nur die Kamera selbst ist optisch der Hammer, auch die Fotos sind großartig, ich teile deine Panoramaliebe <3 Gibt den Aufnahmen einfach eine ganz eigene Perspektive und einen anderen Stil.
    Nach meiner Rückkehr muss ich das Projekt Lomo endlich mal in Angriff nehmen, es gibt inzwischen einfach zu viele tolle Möglichkeiten.
    GLG aus der Ferne
    Charlotte
    http://charlottenmarotten.blogspot.de/

  • Reply
    Anonym
    26. August 2014 at 8:50

    Hallo :) Habe den ersten Film entwickeln lassen und bin total entäuscht, es liegt wohl weniger an der Kamera wie an mir aber kein einziges Foto ist was geworden. JEDES Bild verwackelt, überbelichtet. War ein 400 Iso, und dachte alles richtig eingestellt zu haben aber leider Pustekuchen. Mir ist klar das man rumprobieren muss, vor allem wenn man wie ich, ein absoluter Anfänger ist und sich eig. nicht auskennt. Ich dachte leider das ich mich genug rein gelesen habe in das Lomography-Abenteuer. Kann mir jemand helfen? Was könnten die Fehler gewesen sein? Ich habe so Lust auf die Kamera!!! LG! Marie.

    • Reply
      Berit
      26. August 2014 at 13:16

      Liebe Marie,
      das ist natürlich total ärgerlich. Gerade beim 1.Film demotiviert das. Aber leider passiert das eben manchmal. Dafür freut man sich über tolle Fotos dann noch mehr:)
      Ich kann so aus der Ferne wirklich schwer sagen, was der Fehler gewesen sein könnte. Die Bilder sind verwackelt und überbelichtet? Wie waren denn die Wetterverhältnisse und was hast du eingestellt?

  • Reply
    Anonym
    26. August 2014 at 18:18

    Es war bewölkt. Je nach Abstand hatte ich dem entsprechend fokusiert. Die Kamera sagt 0, 6 bis 1 Meter…nur siehts so aus als wäre ich 10 cm davor gewesen. Seltsam. Ansonsten war der Pfeil auf N.

  • Reply
    Berit
    28. August 2014 at 12:10

    Zu nah dran und unscharf/verwackelt passt zusammen. Vielleicht warst du tatsächlich einfach etwas zu nah dran. Pfeil auf N ist richtig. Und wenn es bewölkt ist, dann eben den anderen Pfeil auf Wolke.
    Ich kann wirklich nur spekulieren. Versuche es unbedingt nochmal. Melde dich doch dann und berichte, wie es geklappt hat. Würde mich drüber freuen:)

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